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Präsentationsmaterial

Auf dieser Seite finden Behandelnde einen schnellen Zugriff auf Präsentationsmaterialien. Sie können im Gespräch das Gesagte unterstützen.

Erklärvideo

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Ein zu hoher Blutdruck kann gefährliche Folgen haben. In diesem Video des Gesundheitsministeriums wird erklärt, warum Bluthochdruck in der Regel behandelt werden sollte.

Grafiken: Übersicht

Was ist Bluthochdruck?

Infografik zu den Grundlagen

Warum entsteht Bluthochdruck?

Infografik zu den Risikofaktoren

Was kann ich selbst tun?

Patient*innen haben einiges in der Hand!

Arzt-Patienten-Gespräch

Die 3 Phasen für gute Kommunikation

» Mehr erfahren

Langsam abnehmen

Bei BMI über 30: -10% pro 6 Monate

» Mehr erfahren

Rauchstopp: Positive Folgen

Direkte Verbesserungen der Gesundheit

» Mehr erfahren

Ernährung: Do’s

Bei Bluthochdruck gut für Sie

» Mehr erfahren

Ernährung: Don’ts

Bei Bluthochdruck nicht gut für Sie

» Mehr erfahren

Zu viel Salz vermeiden

So viel wie möglich selbst machen

» Mehr erfahren

Therapieplanung

Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung von Bluthochruck ist: Betroffene und Behandelnde arbeiten zusammen!

Wie enge Absprachen den Therapieerfolg verbessern können

Die Ziele sollten Sie initial und im weiteren Verlauf der Therapie wiederholt und individuell mit Ihren Patient*innen vereinbaren.

Wenn Ärzt*innen und Patient*innen die Therapie in enger Absprache planen, entstehen dadurch verschiedene Vorteile:

  • Patient*innen sind tendenziell zufriedener mit der Behandlung.
  • Patient*innen befolgen eher die Ratschläge der Ärzt*innen.
  • Ein verbessertes Vertrauen zwischen Behandelnden und Behandelten kann entstehen.
  • Ärzt*innen können sicherstellen, dass die Therapie mit dem Alltag der Patient*innen gut vereinbar ist und die Belastung möglichst gering halten, die potentiell durch die Therapie entsteht.
  • Autonome Patient*innen werden in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Blutdruck-Zielwerte: Ein Korridor je nach Begleitfaktoren

Abhängig von den Umständen der Erkrankung sollten Sie mit Hypertonie-Patient*innen Zielwerte für den Blutdruck vereinbaren.

Zielwert
120/70< 140/90160/90

Einflussfaktoren
hochLebenserwartungniedrig
jüngerAlterälter
geringEinfluss der Polymedikationhoch
geringRelevante Arzneimittel-Nebenwirkungen und -Interaktionenhoch
geringBelastung durch die Therapiehoch
hochKardiovaskuläres Risikogering
hochFunktionelle und kognitive Fähigkeitengering
Patientenpräferenz

Hinweis: Die hier dargestellten unteren Zielwerte orientieren sich an der NVL Hypertonie.

Ein Cochrane-Review zu Blutdruck-Zielwerten unter 135/85 mmHg fand wenig aussagekräftige Evidenz für einen Vorteil niedriger Zielwerte bezogen auf die Sterblichkeit. Andere schwerwiegende unerwünschte Ereignisse häuften sich in der Gruppe mit niedrigen Blutdruck-Zielwerten. Die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts oder einer Herzinsuffizienz kann dagegen leicht reduziert werden, wenn niedrige Blutdruck-Zielwerte erreicht werden. Aus Sicht der Cochrane-Autor*innen überwiegen die Nachteile von Blutdruck-Zielwerten unter 135/85 mmHg im Vergleich zu Standard-Zielwerten von 140/90 mmHg.

Auch diese Studie kann allerdings kritisiert werden. Zielwerte bleiben eine individuelle Nutzen-Schaden-Abwägung und sollten gemeinsam mit den Betroffenen definiert werden – unter Berücksichtigung eventuell auftretender, unerwünschter Nebenwirkungen.

Zum Thema siehe auch ein Artikel im KVH-Journal (Kolumne des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin).

Risikofaktor Gewicht: BMI-Rechner und Zielgewicht

Übergewicht kann zu erhöhtem Blutdruck, hohen Cholesterinwerten sowie Diabetes mellitus führen. Als Folge davon entsteht Arteriosklerose, die das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht.

BMI-Rechner

Da Übergewicht und Adipositas zu den häufigen kardiovaskulären Risikofaktoren zählen, ist eine Berechnung des Body-Mass-Index ( BMI) sinnvoll.

Was das Ergebnis bedeutet:

unter 18,5Untergewicht
18,5 bis 25Normalgewicht
25 bis 30Übergewicht (Präadipositas)
30 bis 35Adipositas Grad I
35 bis 40Adipositas Grad II
Über 40Adipositas Grad III

Die anzustrebenden Werte für Frauen sind etwas geringer als die Werte für Männer. Der als normal geltende BMI steigt geringfügig mit zunehmendem Alter. Bei der Beurteilung des BMI sollte neben Alter und Geschlecht auch der Anteil der Muskulatur berücksichtigt werden.

Ziele staffeln: 10% in 6 Monaten

Wollen Patient*innen ihr Gewicht verringern, sollten sie sich realistische Ziele setzen, die sie motivieren und nicht überfordern. Das neue Gewicht zu halten, fällt oft schwer. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass es schwierig ist, langjährige Gewohnheiten nachhaltig zu ändern. Aber auch körperliche Faktoren wie die Änderung des Hormonhaushalts, Stoffwechselumstellungen und Abläufe im zentralen Nervensystem benötigen Zeit sich an den neuen Lebensstil zu gewöhnen.

Haben Patient*innen einen BMI von über 30 ist es von Vorteil, wenn sie versuchen, ihr derzeitiges Gewicht innerhalb von sechs Monaten um 10 % zu verringern. Das bedeutet: Liegt Ihr Gewicht heute bei z. B. 90 kg (bei einem BMI über 30), versuchen Sie innerhalb der nächsten sechs Monate 9 kg abzunehmen (erstes Zielgewicht: 81 kg). Haben Sie dabei Erfolg und liegt ihr BMI weiterhin über 30, ist eine weitere Gewichtsabnahme sinnvoll.

Wenn Ihr BMI bei 30 oder höher liegt, berechnen Sie hier Ihr Zielgewicht:

Die Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie empfiehlt als besonders sinnvoll eine Kombination aus Kalorienreduktion und körperlicher Aktivität. Anregungen und mehr Informationen dazu finden Sie unter » Ernährung und » Bewegung.

Mehr zum Thema Gewichtsabnahme unter » Gewicht reduzieren.

Infoblätter zum Downloaden

Die wichtigsten Informationen in diesem Portal finden Sie hier als PDF-Download. Klicken Sie zum Öffnen auf die jeweilige Grafik.
Diese Informationsblätter für Patient*innen können Sie alle auch auf den thematisch passenden Seiten herunterladen.

Mehr Mitsprache

PDF: Vorbereitung auf den Arztbesuch

PDF: Mitsprache im Arztgespräch

Wissen

PDF: Hintergründe zu Bluthochdruck

PDF: Diagnose und Therapie von Bluthochdruck

PDF: Checkliste Blutdruck messen

Behandlung

PDF: Lebensstiländerungen

PDF: Medikamente 1 (Therapie)

PDF: Medikamente 2 (Überblick)

Was kann ich selbst tun?

PDF: Bewegung

PDF: Rauchstopp

PDF: Informieren Sie sich

PDF: Gewicht reduzieren

PDF: Gesunde Ernährung

PDF: Umgang mit Stress

Weiterführende Links

  • Das „Rezept für Bewegung“ ist eine Initiative des Deutschen Olympischen Sportbunds, der Bundesärztekammer und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Interessierte Ärzt*innen können Ihren Patient*innen auf ihrem Weg zu mehr Bewegung und aktiver Lebensführung unterstützen und ihnen mit dem „Rezept für Bewegung“ eine schriftliche Empfehlung für körperliche Aktivität geben.
  • Informieren Sie sich auch online bei vertrauenswürdigen Anbietern von Gesundheitsinformationen. Neben diesem Bluthochdruck-Portal von tala-med, finden Sie unter anderem bei folgenden Anbietern wissenschaftlich fundierte und fachlich geprüfte Informationen:
  • Weitere Hinweise dazu, wie sich Patient*innen am besten im Internet informieren können, finden Sie unter » Informieren.